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Bauwerk des Jahres 2004

Falkenriedquartier - ehemalige Fahrzeugwerkstätten

 
Projekt:
Falkenriedquartier - ehemalige Fahrzeugwerkstätten
Bauherr:
Bauherr Hochbau (Wohnturm + Büros): Bayerische Hausbau GmbH, München
Bauherr städtebaulicher Wettbewerb + Masterplan:PGF Projektentwicklungsgesellschaft Falkenried mbH Herr Arne Olofson
Architekt:
Bolles + Wilson, Münster
 
Im Stadtteil Hoheluft entstand vor mehr als 100 Jahren ein Betrieb, der später als "Fahrzeugwerkstätten Falkenried" bekannt wurde. An der Straße Falkenried gibt es noch heute Arbeiterwohnungen, die sogenannten Falkenriedterrassen. Nach der Verlagerung der Werkstätten Ende der 90er Jahre stand eine Fläche von ca. 5 ha für neue Nutzungen zur Verfügung.

Ein Konsortium privater Projektbetreiber schloss sich in der PGF, der Projektentwicklungsgesellschaft Falkenried mbH unter der Leitung von Arne Olofson zusammen und schrieb 1999 in enger Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung einen 2-stufigen städtebaulichen Wettbewerb aus. Das Büro der Architekten Bolles + Wilson aus Münster ging als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor. Der nachfolgend aus dem siegreichen Wettbewerbsentwurf weiterentwickelte Masterplan setzt die vom Auslober und der Freien und Hansestadt Hamburg vorgegebenen städtebaulichen Zielvorgaben in vorbildlicher Weise um.

Das neue Quartier ordnet sich in die Struktur der umgebenden Bebauung ein und öffnet das vorher abgeschlossene Betriebsgelände auch zum Lehmweg und zur Hoheluftchaussee. Durch die Verflechtung von Neubauten mit erhaltenen, jedoch umgebauten Betriebsgebäuden ergeben sich spannungsvolle Freiräume. Atmosphäre und Geschichte des ehemaligen Werksgeländes bleiben spürbar.

Wohnen und Gewerbe mit vielfältig differenzierten Nutzungsanforderungen wurden Überzeugend integriert. Ein schon jetzt belebtes neues Stadtquartier mit unverwechselbar eigenem Charakter ist entstanden - ein Beweis für das Festhalten an städtebaulichen Leitgedanken des Planungskonzeptes.

Auf dieser Grundlage konnten sechs Planungsteams die konkreten baulichen Umsetzungen der einzelnen Teilprojekte in individuell durchaus unterschiedlicher Ausformung gestalten. Auch dabei haben die Architekten Bolles + Wilson mit ihrem Wohnturm das qualitativ herausragende Merkzeichen geschaffen.

14.09.05, Dieter Ebert

Fotos: Christian Richters

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